© Harald Nuppenau, Schwedt

Geschichte

Die Uckermark als historische Landschaft gehörte jahrhundertelang bis 1945 zur preußischen Provinz Brandenburg. Die Gebiete westlich der Oder-Neiße-Grenze wurden innerhalb der sowjetischen Besatzungszone neukonstituiert. Im Zuge der Auflösung der Länder in der 1949 gegründeten DDR, im Jahre 1952, wurde die Uckermark mit den Kreisen Prenzlau, Strasburg und Templin dem Bezirk Neubrandenburg zugeschlagen. Der Kreis Angermünde wurde dem Bezirk Frankfurt (Oder) zugeordnet und die Stadt Schwedt/Oder wurde kreisfreie Stadt im Bezirk Frankfurt (Oder).

Mit der Länderneubildung 1990 kam die Uckermark, mit Ausnahme der bei Mecklenburg-Vorpommern verbleibenden Stadt Strasburg, zum Land Brandenburg. Aufgrund von Bürgerbefragungen in den Landkreisen Prenzlau und Templin ergab sich ein sehr eindeutiges Votum für die Zugehörigkeit zum Land Brandenburg. Bei einem Bürgerentscheid entschieden sich die Bürger der Stadt Brüssow und 15 weiterer vorpommerscher Gemeinden der Landkreise Pasewalk und Strasburg für den Wechsel nach Brandenburg.
Am 6. Dezember 1993 wurde im Rahmen der brandenburgischen Kreisreform der Landkreis Uckermark mit der Kreisstadt Prenzlau aus den ehemaligen Landkreisen Angermünde, Prenzlau, Templin sowie der vormals kreisfreien Stadt Schwedt/Oder gebildet. Der nordöstliche Teil des heutigen Landkreises Uckermark gehört nicht zur historischen Uckermark und war bis 1945 ein Bestandteil der preußischen Provinz Pommern. (Quelle: Wikipedia)